Vor einigen Tagen hat die Tochter einer Bekannten ein Baby bekommen. Ein strammer Stammhalter, wie er hier in Bali als Erstgeborener „erwartet“ wird. Und wieder überfiel mich – wie schon bei der Geburt meiner beiden Enkelkinder und so manch anderem Baby im Bekanntenkreis – diese Demut und Bewunderung für das Wunder, das das Leben immer wieder vollbringt, und für den unbändigen MUT zum Leben, den junge Eltern Tag für Tag weltweit beweisen.
Auch wir brauchen alle täglich neuen MUT zum Leben – auch wenn wir nicht alle ständig Babys bekommen. Wir haben Herausforderungen zu bestehen, müssen Rückschläge verkraften, wollen unsere Visionen und Träume realisieren und sollen Beziehungen zu unseren Mitmenschen in sozial verträglicher Weise gestalten. Alles nicht so einfach. Doch wenn junge Menschen in diesen Zeiten, die man im Hinblick auf die politischen, ökonomischen und ökologischen Entwicklungen nicht wirklich als sicher bezeichnen kann, ganz bewusst Kinder in diese Welt setzen, darf man sie getrost als MUTig bezeichnen. Sie zeigen das, was die MUTige Haltung charakterisiert: Das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, den festen Glauben an die Gestaltbarkeit der Zukunft, die Liebe zum Leben selbst und schließlich den Willen, etwas Wesentliches beizutragen. Chapeau!
Doch nicht nur die jungen Eltern brauchen diesen unverbrüchlichen MUT zum Leben, sondern auch ihre Kinder benötigen mehr als alles andere eine kräftige Portion MUT, um sich im Leben zu behaupten, um zu wachsen, um zu erblühen, um sie selbst zu sein, um ihre Fähigkeiten und Stärken zu entdecken und diese auch in ihren Beziehungen zu anderen zu zeigen. Um eine Welt zu gestalten, in der ökonomische mit ökologischen Zielsetzungen vereinbar sind. Um freiheitlich-demokratische Grundrechte angesichts zunehmender internationaler Verflechtungen zu schützen, ohne abschottend oder fremdenfeindlich zu werden. Um den Weltfrieden zu bewahren und zu fördern und zugleich selbst internationale Beziehungen auf allen Ebenen anzubahnen. All das und noch viel mehr gehört für mich zu einem MUTigen Leben.
Wäre es denn nicht wunderbar, wenn wir alle jeden Tag ein Stückchen MUTiger werden könnten? Wenn wir alle jeden Tag diesen heldenhaften MUT zum Leben im stinknormalen Alltag zeigen könnten – ohne uns in unseren Ängsten, Sorgen und Zweifeln zu verheddern? Einfacher gesagt als getan, ich weiß. Doch ich habe selbst, vor vielen Jahren, als ich keinen Silberstreif mehr am Horizont meiner Existenz auszumachen vermochte, „zufällig“ einen Kurs besucht, der mein Leben nicht nur verbessert, sondern wortwörtlich gerettet hat: „Mut tut gut“ hieß dieses Seminar, dessen ermutigende Inhalte ich wie ein Schwamm aufsaugte und sofort wusste: Das ist ES! Das ist es, was wir Menschen brauchen, um besser, zufriedener, ja glücklicher zu leben.
Also ließ ich mich nach einem zweiten Durchlauf direkt zur Mut tut gut-Trainerin ausbilden, um dieses lebensbejahende, herzerwärmende Wissen und vor allem die genialen Übungen aus diesem Kurs selbst an Gruppen weitergeben zu können. Was ich dann viele Jahre lang mit großer Freude tat. Ein Ergebnis dieser Arbeit ist mein kleiner MUT-BUDDY, in dem ich das sogenannte Encouraging-Training in einer Nussschale zusammengefasst und mit ein bisschen eigener „Würze“ versehen habe. Dieses kleine Heftchen enthält „Die 10 besten Übungen für mehr MUT im Alltag„ und wird dich garantiert ein Riesenstück weiter bringen.
Also: Was hindert dich noch daran, MUTiger durch Leben zu gehen? Vielleicht brauchst du ja nur einen kleinen Schubs? Vielleicht täte dir etwas „Nachhilfe“ in Sachen MUTig leben gut? Ja? Dann hol dir unbedingt den MUT-BUDDY. Du wirst ihn lieben!
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